Radio Stimme aktuell PDF Print E-mail

RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Dienstag, 05.06.2018
20.00 Uhr, Orange 94.0 - das freie Radio in Wien Livestream

"Trutz- und Fluchtburgen. Häuser im Patriarchat"

Jede fünfte in Österreich lebende Frau ist körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt. Nur ein Bruchteil schafft es, sich vom Gefährder zu lösen und Schutz zu suchen – zum Beispiel in einem Frauenhaus. Die Ausstellung „Am Anfang war ich sehr verliebt“ im Wiener Volkskundemuseum erzählt von den Bewohnerinnen, beschreibt die Abläufen in einem Frauenhaus, aber auch die Anfänge der Frauenhausbewegung und ihre frauenpolitischen Anliegen. Radio Stimme hat die Ausstellung besucht.
Was allein ein Bautyp durch die damit geförderte Wohn- und Gemeinschaftsform schon ausrichten kann, ist Thema des zweiten Beitrags. In der Rezension zur Zeitschrift für Kulturwissenschaften 1/2017 zum „Einfamilienhaus“ geht es um die Werte der patriarchalen Kleinfamilie, Heimwerken als „männliche“ Praxis und den allgemeinen Wahnsinn ums „Eigenheim im Grünen“.

Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten - Machtverhältnisse

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Die aktuelle Ausgabe der STIMME: Gedenken PDF Print E-mail

STIMME Nr. 106/Frühling 2018
Gedenken
80 Jahre „Anschluss“ und Pogrome

Im Achter-Jahr 2018 erinnern wir uns an die Ausrufung der Republik Österreich und an die Einführung des Wahlrechts für Frauen (1918), an die Student_innenbewegung (1968) und an die Verhinderung der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf (1978). Und vor allem erinnern wir uns an den „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland sowie die März- und Novemberpogrome. Wir erinnern, trauern, feiern, forschen, stellen die historischen Ereignisse neu dar oder stellen sie aus.
Das erste Stimme-Heft dieses bedeutungsvollen Jahres widmen wir dem Gedenken an die nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs. Das achtzigste Jahr des kollektiven Jubels um Adolf Hitler am Wiener Heldenplatz ist von antisemitischen „Einzelfällen“ überschattet, in die Politiker_innen und Funktionär_innen der kleineren Regierungspartei verstrickt sind.

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Dokumentation der Tagung "Flucht und Bildung" 10. + 11. 11. 2017, Inst. für Bildungswissenschaft, Wien PDF Print E-mail

Die Dokumentation der Tagung „Flucht und Bildung“ vom 10. + 11. November 2017 am Institut für Bildungswissenschaft Wien ist nun online.
Verfasser_innen: Veronica Ciarnau, Daniel Freudenberger & Moritz Suchentrunk

 
STIMME Nr. 105: 25 Jahre Bosnienkrieg PDF Print E-mail

Niemand konnte uns die Jugend nehmen - 25 Jahre Bosnienkrieg
Winter 2017/Nr. 105

stimme105 cover web

Der Zerfall Jugoslawiens hat in den 1990er Jahren Hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen. Mit rund 115.000 Geflüchteten aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo war das Nachbarland Österreich – und hier insbesondere Wien – ein sehr wichtiger Fluchtpunkt, auch weil viele Flüchtende hier Angehörige hatten.
Mit dem Beginn des serbisch-kroatischen Kriegs im Jahr 1991 kamen nach Angaben des UNHCR etwa 13.000 Personen aus Kroatien nach Österreich. Im April 1992 entflammte der Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. Zwischen 1992 und 1995 wurden 90.000 Flüchtlinge aus Bosnien aufgenommen, alleine 80.000 davon schon bis Frühherbst 1992. Sie erhielten im Rahmen der so genannten De-Facto-Aktion vorübergehenden Schutz. Die letzte Flüchtlingswelle aus dem Raum Ex-Jugoslawiens fiel in die Zeit des Kosovo-Konfliktes 1998/99. Etwa 12.000 Kosovo-Albaner_innen flohen nach Österreich.
Die Mehrheit der Flüchtlinge aus Kroatien und dem Kosovo kehrte zurück oder zog in andere Länder weiter. Zwei Drittel der Bosnienflüchtlinge (ca. 60.000) blieben dauerhaft in Österreich. Durch die schrittweise Integration in den Arbeitsmarkt konnten zahlreiche von ihnen den befristeten Aufenthaltsstatus in einen dauerhaften umwandeln. Viele wurden österreichische Staatsbürger_innen.

25 Jahre nach Kriegsbeginn in Bosnien widmen wir die STIMME den Erinnerungen und Erfahrungen jener Menschen, die in der ersten Hälfte der 1990er Jahre als Kinder oder Jugendliche in Österreich Zuflucht suchten. Für sie wurde dieses Land zu einem neuen Zuhause. Ihre weitere Geschichte wurde bis dato kaum erzählt.

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migrantas | eine visuelle Sprache der Migration PDF Print E-mail

Im vergangenen Jahr wurde von der Initiative Minderheiten Tirol gemeinsam mit dem Berliner Kollektiv migrantas der Grundstein für eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum in Innsbruck und Hall in Tirol und der Rolle von Migrant*innen in diesem gelegt.

Die Künstlerinnen Marula di Como und Florencia Young suchen nach einer visuellen Sprache der Migration und haben sich in ihrer künstlerischen Tätigkeit auf die Erarbeitung und Verbreitung von Piktogrammen spezialisiert. Mitten im Stadtraum werden Erfahrungen und Anliegen von Menschen mit Migrationsgeschichten aus der jeweiligen Region bzw. Stadt sichtbar, die zuvor in Workshops mit migrantas auf bildlicher Ebene erarbeitet wurden. Die Zeichnungen der WorkshopteilnehmerInnen sind Grundlage der künstlerisch-grafischen Synthese für ein Piktogramm bzw. eine Piktogrammserie, die in urbanen Aktionen unter Einbindung mehrerer Kooperationspartner öffentlich gemacht werden. Mit künstlerisch-kreativen Mitteln werden für die Mehrheit der Gesellschaft ansonsten unsichtbare Erfahrungen und Anliegen sichtbar gemacht.

http://minorities.at/migrantas/

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