{"id":4568,"date":"2021-03-10T21:19:26","date_gmt":"2021-03-10T20:19:26","guid":{"rendered":"https:\/\/initiative.minderheiten.at\/wordpress\/?p=4568"},"modified":"2021-03-10T21:20:48","modified_gmt":"2021-03-10T20:20:48","slug":"30-jahre-initiative-minderheiten-sabine-strasser-freundin-und-kooperationspartnerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/initiative.minderheiten.at\/wordpress\/index.php\/2021\/03\/30-jahre-initiative-minderheiten-sabine-strasser-freundin-und-kooperationspartnerin\/","title":{"rendered":"30 Jahre Initiative Minderheiten: Sabine Strasser, Freundin und Kooperationspartnerin"},"content":{"rendered":"\n<p>Anl\u00e4sslich unseres 30-j\u00e4hrigen Bestehens haben wir Weggef\u00e4hrt*innen \neinige Fragen gestellt. F\u00fcr den heutigen Blog-Beitrag hat sie uns Sabine\n Strasser, langj\u00e4hrige Freundin und Kooperationspartnerin beantwortet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.imblog.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/STRASSER-1987-766x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3565\" width=\"383\" height=\"512\" \/><figcaption>Sabine Strasser 1987 <br>Foto: Privat<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was hat dich rund um das Jahr 1991 politisch bewegt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1991 habe ich meine Diss geschrieben und wieder in der Frauenberatung  gearbeitet \u2013 in der Koordinationsstelle f\u00fcr Bildungs- und  Beratungsstellen f\u00fcr ausl\u00e4ndische Frauen in Wien. Wir haben es schon  l\u00e4nger geahnt, denke ich, dass es da noch mehr zu denken und zu tun  gibt, als nur aktiv zu sein f\u00fcr marginalisierte und am Arbeitsmarkt  benachteiligte Frauen \u2013 und dann war das feministische \u201cwir\u201d pl\u00f6tzlich  vor allem mit den Differenzen zwischen Frauen besch\u00e4ftigt, Black  Feminism, postkoloniale Kritik, Women of Colour: Die grosse Fatima  Mernissi kam nach Wien und ich glaube, ich bin vor Ehrfurcht ganz still  geworden. Chandra Mohanti, Gloria Anzaldua: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/shop.chicklit.at\/Wissenschaft-Sachbuch\/Feministische-und-Queer-Theorie-Feminist-and-Queer-Theory\/This-Bridge-Called-My-Back-Writings-by-Radical-Women-of-Color::282.html\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">This bridge called my back<\/a>.  Und wir mussten lernen, was Dominanzkultur ist. Das hat mich wohl am  meisten besch\u00e4ftigt damals: zu bemerken, dass wir drinstecken,  mitmachen, mitverantworten. Es war das Ende eines Feminismus, der andere  beschuldigt und das Private politisch gemacht hat, pl\u00f6tzlich wussten  wir, dass das Private ganz Unterschiedliches sein konnte. Ja, und dann  setzte Judith Butler noch eines drauf \u2013 das war damals Politik f\u00fcr mich.  Diese Frauen haben gesagt, dass Wut eine Kraft ist, die man f\u00fcr die  Politik braucht. Ich glaube, am meisten war es Toni Morrisons <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.suedwind-buchwelt.at\/list?back=21730f21926773293b4bfdb0ac60bca5&amp;xid=2083125\" target=\"_blank\">Beloved<\/a> und das Wort <em>Mitt\u00e4terschaft<\/em>.  Und in all dem gab es den biographischen Kreisky-Dohnal-Mythos: ohne  die h\u00e4tte ich nicht studieren k\u00f6nnen, der Glaube an Bildung als  Eintrittskarte, das hat mich nie losgelassen. Das ganze Interview k\u00f6nnen Sie auf unserem <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"IM-Blog (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.imblog.at\/verbunden-mit-der-initiative-minderheiten-sabine-strasser-freundin-und-kooperationspartnerin\/\" target=\"_blank\">IM-Blog<\/a> lesen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich unseres 30-j\u00e4hrigen Bestehens haben wir Weggef\u00e4hrt*innen einige Fragen gestellt. F\u00fcr den heutigen Blog-Beitrag hat sie uns Sabine Strasser, langj\u00e4hrige Freundin und Kooperationspartnerin beantwortet. 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