Gemeinsame Sache. Was eine Gesellschaft zusammenhält

Am 15. November 2018 fand im Linzer Wissensturm die Tagung „Gemeinsame Sache. Was eine Gesellschaft zusammenhält“ statt.

Ausgangspunkt waren die Fluchtbewegungen im Jahr 2015, im Rahmen derer die europäischen Gesellschaften  vor neue Herausforderungen gestellt wurden. Frühere positive Erfahrungen im Umgang mit Geflüchteten kamen in den öffentlichen Diskursen kaum vor und auch auf andere Gründe für markante Veränderungen der Gesellschaft wurde wenig Bezug genommen. Betont wurde und wird vor allem der Umstand, dass Geflüchtete die österreichische Identität bedrohen.

Doch was sind Grundvoraussetzungen für funktionierende Gesellschaften und welche Werte, Konventionen und Einstellungen halten Gesellschaften tatsächlich zusammen? Wer bestimmt, welche Kriterien dabei in den Fokus geraten und welche kaum Beachtung finden? Sind es wirklich die Geflüchteten, die das Miteinander bedrohen? Oder liegen die Herausforderungen ganz wo anders und wovon lenkt die Debatte ab?

Im Rahmen der Tagung diskutierten wir darüber, was unsere Gesellschaft verbindet bzw. verbinden kann und welchen Beitrag die Erwachsenenbildung zum konstruktiven Miteinander leisten kann.

Mit Vorträgen von Mark Terkessidis, Annette Sprung und Lena Seewann

Programm

Dokumentation:

Initiative Minderheiten, Verband Österreichischer Volkshochschulen (VÖV), lernraum.wien (Die Wiener Volkshochschulen), Volkshochschule Linz und Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz

Tagungseam: Elisabeth Feigl-Bogenreiter (VÖV), Thomas Fritz (lernraum.wien), Angelika Hrubesch (lernraum.wien), Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten), Stefan Vater (VÖV), Ebru Uzun (Administration) und Sabine Schwaighofer (Finanzen)

Gefördert aus Mitteln der Abteilung Erwachsenenbildung im BMBWF

Foto: © Sabine Schwaighofer, Initiative Minderheiten