IM-Blog aktuell: Wo man mit Wahlen die Grenze schrieb oder können Grenzen tatsächlich demokratisch festgelegt werden? – von Stefan Benedik

In Zentraleuropa war Vielsprachigkeit immer üblich. Erst seit dem 19. Jahrhundert kämpften Nationalist*innen um die Frage, welche Sprache wo sichtbar werden darf (und welche nicht). In Südkärnten eskalierten diese Konflikte erstmals nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, um die Frage des Grenzverlaufs und während der NS-Herrschaft in Enteignung und Deportation. Slowenischsprachige Österreicher*innen waren als Partisan*innen Teil der einzigen größeren Gruppe, die die Anforderungen der Moskauer Deklaration an die österreichische Bevölkerung erfüllte, einen eigenen Beitrag zur Befreiung vom Nationalsozialismus zu leisten. Weiter im Text auf dem IM-Blog

Fotocredit:
Metalltafel „Sichtbare Heimat“/„vidna domovina“ der gleichnamigen Initiative, 2005
Haus der Geschichte Österreich

Stefan Benedik ist Historiker und Kurator am Haus der Geschichte Österreich (hdgö), wo er das Team Public History leitet. Für die Webplattform des hdgö hat er gemeinsam mit Sophie Gerber, Birgit Johler, Markus Fösl und Dominik Ivancic die Webausstellung Abgestimmt! Wie Grenzen entstehen erstellt.