Leseabend: „Alle, die hier sind, schreiben hier“, Do, 7.10.2021, 19:00 Uhr, Stadtbibliothek Innsbruck

Literarisches Schreiben ist nicht nur eine der wirkmächtigsten Strategien zur Formulierung minderheitenpolitischer Forderungen, es ist vor allem auch in der Lage, minoritäre Wirklichkeiten sichtbar zu machen und Geschichten zu erzählen, die schräg, quer oder fremd zur Darstellung der gesellschaftlichen Mehrheiten stehen.

Samuel Magos Erzählungen aus der Welt der Roma, Seher Çakirs Geschichten, die sich ebenso aus der migrantischen Realität in Wien als auch aus ihrer Kindheit in der Türkei speisen, und Siljarosa Schletterers dezidiert politische Lyrik sind drei ebenso engagierte wie sprachlich aufregende Beispiele zeitgenössischer Literatur aus der (Migrations-)gesellschaft.

Im Anschluss Gespräch moderiert von Jessica Beer

„Alle, die hier sind, schreiben hier“ Leseabend am Donnerstag, 7. Oktober 2021 um 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek Innsbruck

Programm

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich“ der Initiative Minderheiten von 24. September bis 16. Dezember 2021 in der Stadtbibliothek Innsbruck. Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die Veranstaltungen werden gefördert von: Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Land Tirol Abteilung Kultur, Kulturamt der Stadt Innsbruck, Abteilung für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration der Stadt Innsbruck.

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