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Aktuelle Ausgabe der STIMME: VIEL GLÜCK! MIGRATION HEUTE - PERSPEKTIVEN AUS WIEN, ZAGREB, BELGRAD UND ISTANBUL
Ausgehend von dem Ausstellungsprojekt „Gastarbajteri – 40 Jahre Arbeitsmigration“ (Wien Museum, 2004) konzipierte die Initiative Minderheiten ein Nachfolgeprojekt, dem wir die vorliegende STIMME-Ausgabe widmen. „Viel Glück!“ beschäftigt sich mit den Migrationsbewegungen in Mittel- und Südosteuropa in den vergangenen 20 Jahren anhand der Themen Regulierung/Deregulierung, Arbeit und Ökonomie, Queer Migration und Transmigration. Das Projekt hat den Anspruch, der meist einseitigen Wissensproduktion über Hintergründe, Dynamiken und Folgewirkungen der Migration mit einem Perspektivenwechsel zu begegnen. Das Wissen über die neuen Migrationsbewegungen in der Region wird durch Rechercheteams in Zagreb, Belgrad, Istanbul und Wien erarbeitet. Die Ergebnisse des von der Erste Stiftung finanzierten Projekts werden im Herbst 2010 in Form einer Publikation, einer Timeline, einer Ausstellung über die Musik von MigrantInnen in Wien und einer Kunstausstellung präsentiert. In einem einleitenden Interview, das Alexander Pollak und Gerd Valchars mit den KuratorInnen des Projekts geführt haben, erfahren Sie mehr über die Methoden und Ziele von „Viel Glück“. Ahmet Içduygu und Silva Mežnarić, MigrationsforscherInnen aus Istanbul und Zagreb, geben in ihren Beiträgen jeweils einen Überblick über die Migrationsagenden in der Türkei und in Kroatien im Lichte der EU-Beitrittsverhandlungen. „Der Schwede Gorbatschow“ ist das Porträt eines Rückkehrers in Ostserbien, erstellt durch Horst Widmer. Auch im „Goldenen Osten“ geht es um eine Art „Rückkehrmigration“, um die Auswanderung der jungen Deutsch-TürkInnen in die Türkei, das Herkunftsland der Großeltern. Christian Kravagna, der im Rahmen des Projekts die Kunstausstellung kuratiert, geht in seinem Beitrag auf die schwierige Aufgabe der Kunst ein, der simplifizierenden Darstellung der Migration in vorherrschenden Diskursen durch Differenzierung und Verkomplizierung ihrer Bilder entgegenzutreten. Einen ersten Einblick in das Teilprojekt "Timeline“, das in Kooperation mit dem Juridicum, Statewatch sowie WissenschafterInnen aus den Partnerstädten entsteht, vermittelt Ihnen das Mittelposter. Es thematisiert den Flüchtlingsschutz in Europa, ausgehend von einer Demonstration gegen die österreichische Asylpolitik am Wiener Donaukanal 1995. Die Themenfotos von Gernot Puck entstanden im Juni und August 2009 in Ostserbien. An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an das Kuratorium des Projekts sowie an Aram Ghadimi und Jan Mossakowski für die redaktionelle Mitarbeit. Gamze Ongan, Chefredakteurin stimme73.pdf |
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Die aktuelle Sendung
Der alte und der neue Imperialismus
Livestream (Di, 20.00 Uhr) Dienstag, 2. Februar 2010 (Wien) 20.00 Uhr, Orange 94.0 oder zum Nachhören in unserem Sendungsarchiv ! |
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Zuckerbrot und Peitsche für Fremde, aus dem Kurier vom 20.1. 2010 |
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Nach der Aufregung um das Asylzentrum in Eberau versucht die Regierung, beim Thema Zuwanderung zu punkten. SPÖ und ÖVP haben gestern den "Nationalen Aktionsplan" für Integration beschlossen. Ausverhandelt haben diesen Innenministerin Fekter (siehe Interview) und Verteidigungsminister Darabos. Der Aktionsplan bringt für Zuwanderer neue Rechte und Pflichten. Der KURIER hat ExpertInnen befragt, was sie von einzelnen Maßnahmen halten. Menschen, die zuwandern wollen, müssen schon vor ihrer Einreise Deutsch-Basiskenntnisse nachweisen. Das gilt nur für den Bereich des Familienzuzugs aus Nicht-EU-Staaten, nicht für Personen, die als Schlüsselarbeitskräfte kommen. Cornelia Kogoj von der "Initiative Minderheiten" findet diese Unterscheidung "ungerecht". Für sie erfüllt die "Zwangsverpflichtung" vor allem einen Zweck: Eine neue Hürde für ZuwanderInnen zu errichten. Nicht so negativ sieht es der deutsch-türkische Integrationsexperte Kenan Güngör. "Es ist schon in Ordnung, wenn Menschen, die zuwandern wollen, etwas leisten müssen." Problematisch sei, dass nicht jeder in seiner Heimat einen Deutsch-Kurs machen könne. Kanzler Faymann teilt diese Bedenken: Die Pflicht solle nur für Personen aus Ländern gelten, in denen man die Sprache lernen kann. |
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Roma- Diskurse: Rassismus in Zeiten der Krise |
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21. Jänner 2010 16.30 – 20.00 Tagung 20.30 Konzert mit Trival (SK) Albert Schweitzer Haus Schwarzspanierstrasse 13 1090 Wien |
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Radio Stimme Sendungsarchiv |
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Die Sendung zum Nachhören
Der Radio Stimme Podcast
Radio Stimme zum abonnieren. Sämtliche Sendungen auf einen Klick, immer aktuell In unserem Sendungsarchiv sind alle Sendungen seit dem Jahr 2003 archiviert und als Download oder Audiostream abrufbar |
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Inter-Culture Club 7. Dezember 2009 |
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Auch heuer wieder hat die Initiative Minderheiten bei ihrer Benefizveranstaltung ordentlich abgetanzt! 350 Leute feierten beim diesjährigen Inter-Culture Club im Ost-Klub. Wir möchten uns ganz herzlich bei all den tollen KünstlerInnen, Bands, Dj's, GästInnen und SponsorInnen bedanken die uns unterstützt haben! Fotos und Videos zur Party im Ost-Klub |
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Aktuelle Ausgabe der STIMME: AUF EIGENE RECHNUNG - WIRTSCHAFT UND MINDERHEITEN „Geht’s der Wirtschaft gut, geht´s uns allen gut.“ Hört sich plausibel an, was Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl lange vor der Wirtschaftskrise als Leitspruch für eine Kampagne in die Mikrofone diktiert hat. Doch ist es nur eine Variante. Drehen wir den Spieß doch einmal um, schaut es gleich wesentlich menschenfreundlicher aus. „Geht’s uns allen gut, geht’s der Wirtschaft gut.“ Oder vielleicht noch besser? Wenn man die Menschen, lässt, unterstützt und ermutigt. |
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Das geplante Jahresprogramm der Initiative Minderheiten 2010 |
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Das Jahresprogramm hier als PDF zum download: Jahresprogramm 2010 |
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