Wanderausstellung: Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich

„Was wir fordern!“ an ihrem ersten Standort in der Stadtbibliothek Innsbruck (24.9. – 16.12.2021)

Derzeitiger Ausstellungsstandort:

SOWI – Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche FakultätUniversitätsstraße 15, 6020 Innsbruck


Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Geschichte und zentrale Forderungen unterschiedlicher Minderheiten in Österreich. Autor*innen aus minoritären Gruppen – zumeist Aktivist*innen – werfen einen fokussierten Blick auf deren Geschichte und präsentieren wesentliche minderheiten – politische Forderungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aktivistische wie auch juristische oder parlamentarische Formen des Protests erweisen sich als untrennbar damit verbunden. Die Ausstellung macht sichtbar, welche Anstrengungen, welche Ausdauer und welche Allianzen notwendig waren, um gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte einzutreten.

Die historischen Kämpfe für zweisprachige Ortstafeln und Schulen in Kärnten und im Burgenland oder die Anerkennung von Rom:nja und Sinti:zze als österreichische Volksgruppe sind ebenso Beispiele für Strategien und politische Kämpfe wie die Abschaffung des § 209 StGB (der Homosexualität kriminalisierte) oder die Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Initiative Minderheiten initiiert diese Wanderausstellung, um die Vielfalt minoritärer Bewegungen und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung ihrer Forderungen sichtbar zu machen.

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